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Tuning

Tuning: Gedanken über Fluch und Segen

| 2. Februar 2017

Tuning. Es gibt Themen, die werden kontrovers diskutiert. Tuning ist eines davon. Zwischen Vorstellungen von vermasselten Möchte-Gern-Muscle-Car-Corsas über Geldverbrennung bis hin zu wirklich gut hochgezüchteten Motoreigenschaften oder Optik gibt es hier wirklich Meinungen über alle Ecken und Kanten. Doch eigentlich muss Tuning wirklich nicht immer schlecht sein. Es gibt Fahrzeuge, die sind getunt und sie sehen aus wie gerade vom Band gelaufen. Was ist eigentlich Tuning und was kann man tunen? Wir klären es in diesem Artikel.

Was ist eigentlich Tuning?

Wikipedia sagt: “Mit Fahrzeugtuning („Tuning“ abgeleitet vom Englischen ‚to tune‘ für (das) Abstimmen, in Einklang bringen) bezeichnet man individuelle Veränderungen und Modifikationen an Personenkraftwagen, Motorrädern und auch Lastkraftwagen, die dem Zweck dienen, die Leistung oder die Fahreigenschaften zu verbessern oder zu verändern oder auch das optische und akustische Design zu ändern.

Tuning ist also nicht nur auf die Optik bezogen, sondern lassen sich auch die Motoreigenschaften oder die Fahreigenschaften verändern bzw. optimieren.

Beispiele zum Tuning

Tieferlegung

Eine Tieferlegung von Fahrzeugen erreicht man durch Änderung des Fahrwerkes. Oftmals werden hier Gewindefahrwerke eingesetzt, mit denen sich die Bodenfreiheit anpassen lässt.

Felgen

Der Begriff Tuning kommt eigentlich sogar schon zum Tragen, sobald man sich andere Felgen für sein liebstes Stück besorgt.


Karosserie

Sogenannte Bodykits lassen das Fahrzeug bulliger erscheinen. Zu einem Bodykit zählen Frontschürze, Seitenschweller und Heckschürze.

Leuchten

Die ganze Leuchteinheit austauschen oder nur eine Glühbirne durch LED ersetzen? Auch so kann man sein Auto tunen.


 

Die Möglichkeiten beim Tuning sind schier unendlich. Doch wie schon am Anfang erwähnt, scheiden sich die Meinungen extrem. Durch Promis wie zum Beispiel J.P. Kraemer hat das Ganze nochmal einen Hype ausgelöst. Tuning ist angekommen. Auch bei den Superreichen. Roberto Geiss, bekannt aus der TV-Sendung “Die Geissens” fährt zum Beispiel getunte Super-Cars. Auch Normalverdiener können sich Bodykits leisten.

Meine Meinung hierzu: Ich bin kein Gegner, aber auch kein Befürworter zum Beispiel von Bodykits. Es kann gut aussehen, aber ich stehe auf unscheinbare Änderungen:

  • Scheiben tönen
  • schicke Felgen
  • LED (zum Beispiel Kennzeichenbeleuchtung, Blinker, Rückfahrlicht, LED-Matrix-Scheinwerfer)
  • Motoroptimierung

Wo bekommt man Tuningteile her?

Tuning-Versandhändler gibt es viele. Ein guter ist hier Hild Tuning. Hier gibt es von Rohren, Schellen, Schläuchen über Kabel und Elektrik bis hin zu Anzeigen (z. B. Öltempreaturanzeige) alles, was man sich vorstellen kann.

Ich bin ein Fan der Packstation. Manche Händler drücken sich etwas vor Packstationen, bei Hild Tuning ist extra ein Hinweis, dass auch an Packstationen geliefert wird. Klarer Pluspunkt.

Fazit

Ich hoffe, meine Gedanken mit Deinen etwas in Einklang gebracht zu haben und hoffe, dass Dir als Gegner jetzt bewusst ist, dass Tuning nicht immer schlecht ist. Als Befürworter führe das Tuning doch bitte gut aus und gib Deinem Auto ein würdiges Dasein.

Quellen, Bildquellen

Wikipedia: Definition Fahrzeugtuning
Freeimages: Tieferlegung, Felgen
J.P. Kraemer: OneMoreLap

Soziale Netze

1 Kommentar vorhanden

  • Severin Fath sagt:

    Tuning ist mit Sicherheit Geschmackssache. Aber solange es einem gefällt und keine Sicherheitsbedenken seitens des TÜV bestehen kann jeder mit seinem Auto machen was er will.
    Natürlich gibt es wie in jeder Szene auch in der Tuningemeinschaft Proleten, welche sich daneben benehmen und somit die ganze Szene in Verruf bringen.

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