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Chiptuning Tuning

Die 5 wichtigsten Tipps für das Chiptuning

| 4. Juli 2018

Tunings an Fahrzeugen sind seit jeher beliebt – ob äußerliche Veränderungen oder Optimierungen im Innern, mehr Leistung aus dem Auto herauszuholen kann auf vielfältige Weise geschehen. Dabei hat sich das Chiptuning als effiziente Methode herausgestellt, mit der sogar Kraftstoff eingespart werden kann! Doch wie funktioniert das Ganze?

Chiptuning: Das steckt dahinter

Wer maximale Leistung aus seinem Motor herauskitzeln möchte, der kommt früher oder später nicht mehr ums Chiptuning herum. Denn der Eingriff ins systemeigene Management des Wagens erhöht die Power sowohl bei Diesel- als auch bei Benzin-Fahrzeugen. Der Clou liegt hierbei im sogenannten Motorsteuergerät, welches durch Kennfelder die Motorleistung steuert – abgelegt werden diese Kennfelder auf einem Chip – daher der Name. Und genau hier setzt das Tuning an: Modifikationen an diesem Chip, welcher alle relevanten Parameter speichert, führen dazu, dass unter anderem Einspritzmenge und Ladedruck geändert werden. Die erhöhte Leistung wird nach dem Umbau direkt spürbar. Der doppelte Pluspunkt liegt wie bereits erwähnt in der Möglichkeit den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren – ein Tuning, das sich nachhaltig lohnen kann.

5 wichtigsten Tipps

Neben dem Chiptuning gibt es eine Vielzahl weiterer Möglichkeiten seinen Motor für Mehrleistung zu trimmen. Wer abseits des Chip-Austauschs etwas tun möchte, der findet über Anbieter für TFSI-Tuning-Produkte Alternativen. Ein erhöhtes Drehmoment soll die Leistung steigern. Dabei wird zwischen dem TFSI – also dem Saugmotor mit Turboaufladung und dem TSI – einer komprimierten Aufladung mit Kompressor und Turbo, unterschieden. Wer sich aber letztlich fürs Chiptuning statt einer anderen Optimierung entscheidet, sollte folgende Tipps beherzigen:

1. Nur vom Experten

Bei jedem Tuning ist ein vorsorglicher Vergleich ratsam: Mehrleistung bedeutet auch, dass sich der Motor schneller abnutzt. Damit es durch Fehlprogrammierungen nicht zu Ausfällen kommt, sollte unbedingt ein Profi die Modifikationen des Chips überwachen.

2. Papiere gehören dazu

Wer sich für ein Chiptuning entscheidet der benötigt die entsprechende Genehmigung. Das Stichwort lautet hierbei Teilgutachten. Denn durch dieses müssen im Nachtrag keine teuren Prüfungen mehr durchgeführt werden.

3. Kontrolle ist besser

Gerade beim Chiptuning ist ein sauberer Einbau essentiell. Dabei können die Preise realistisch zwischen wenigen Euro und mehreren Hundert Euro variieren. Ein Vergleich der Werkstatt mit anderen kann hilfreich sein, den für sich besten Fachmann zu ermitteln. Hierbei sollte auch auf Online-Rezensionen und Kommentare anderer Kunden Wert gelegt werden.

4. Einbau und Umprogrammierung

Während das Tuning des Chips von der Werkstatt durchgeführt werden sollte, kann der nachträgliche Einbau unter Anleitung dann auch vom Fahrzeughalter selbst gemacht werden, um Kosten zu sparen.

5. Tuning für Beginner

Oftmals wird das Chiptuning als Einsteigertuning betrachtet, da der Austausch des Chips keine äußerlichen Veränderungen am Wagen verlangt. Mehrleistungen von bis zu 30 PS ohne einen sichtbaren Umbau – die Verbesserung des Motormanagements macht‘s möglich!

Sicherheit für Fahrer und Verkehr

Deutschlandweit gilt die Regel, dass Tunings grundsätzlich erlaubt sind, sofern sie keine Gefahr für sich selbst und andere Fahrer im Straßenverkehr darstellen. Um ein sauberes Chiptuning durchzuführen ist es daher zusätzlich ratsam die Profis der jeweiligen Werkstatt zu kontaktieren, um Fehler zu vermeiden. Liegt kein Zertifikat des Chip-Herstellers vor, kann der TÜV außerdem eine kontrollierte Vorführung des Autos verlangen. Zu beachten: Auch Chiptunings von erfahrenen Fachleuten wirken sich auf die Herstellergarantie aus – zur Sicherheit sollte hier zuvor nachgefragt werden.

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