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Ford Focus ST

Der neue Ford Focus ST – Fast wie ein RS

| 19. Februar 2019

Ford stellt nun seinen bereits vielfach gelobten, neuen Focus als sportliche ST-Variante vor. Den Focus ST wird es als Schrägheck- und Kombi-Version geben. Als Motoren kommen ein 280 PS starker 2,3-Liter-EcoBoost-Benziner oder eine 2,0-Liter-EcoBlue-Diesel mit 190 PS zum Einsatz. Diverse technische Schmankerl unterstützen die variable Sportlichkeit des Kölners. Doch dazu später mehr. Der Start des ST mit Schaltgetriebe ist für den Sommer 2019 geplant, mit Automatikgetriebe für Ende 2019.

Ford Focus ST 2019 – Was macht ihn so besonders?

Fahrwerk

Laut eigenen Angaben setzt der Focus Maßstäbe in der Klasse. Für gute Fahrwerke war Ford schon immer bekannt. Bestandteil des optionalen Performance-Pakets ist die elektronische Dämpferregelung (CCD – Continously Controlled Damping). Diese verarbeitet umfangreiche Informationen aus Fahrwerk, Lenkung und Bremsen in einem Zwei-Millisekunden-Intervall und passt die Dämpfer permanent an. So wird ein noch besseres Ansprechverhalten gewährleistet.

Doch was, wenn ich mit meiner Familie in den Urlaub will? Dann am besten gleich den selektiven Fahrmodus-Schalter mit bestellen, denn damit lassen sich auch längere Strecken zurücklegen. Die Kennlinie wird somit von einem sportlichen auf ein komfortables Fahrverhalten gelegt. Es gibt hier drei Fahrmodi – mit Performance-Paket vier. “Rutschig”, “Normal” und “Sport”. Beim Performance-Paket noch “Rennstrecke”. Mit Letzterem werden Lenkung, Gaspedal und Bremswirkung auf ein sportliches Fahrverhalten geändert. All das macht die Elektronik. Auch eine Launch-Control-Funktion ist mit dem Performance-Paket möglich.

Motoren

Der 2,3 Liter EcoBoost-Benziner leistet 280 PS in vier Zylindern bei einem Drehmoment von 420 Nm zwischen 3000 und 4000 Umdrehungen. Der Vorgänger-ST wird damit auf die Leistung bezogen um 12 Prozent übertroffen. Der Motor lässt sich bis auf 5500 Touren drehen.

Der Benziner erhält eine Technologie, die aus dem Rallye-WRC-Fiesta portiert wurde: die Anti-Lag-Funktion. Auch beim Ford GT und beim F-150 Raptor kommt sie zum Einsatz: im “Sport”- und “Rennstrecke”-Modus hält sie die Drosselklappt bei herabsinkender Motordrehzahl offen und verhindert somit das Absinken des Ladedrucks. Bei erneutem Gas geben wird das Ansprechverhalten des Turbo-Motors somit spürbar erhöht.

Der Benziner sprintet in maximal 6 Sekunden von Null auf Tempo 100.

Auch als 2-Liter-Diesel wird der ST zu haben sein. Der 190 PS Turbodiesel mit vier Zylindern leistet 400 Nm zwischen 2000 und 3000 Umdrehungen, 360 Nm stehen bei 1500 Umdrehungen zur Verfügung. Die Abgasnorm ist die Euro 6d-TEMP.

Getriebe und sonstige Extras

Wahlweise gibt es ein 6-Gang-Schaltgetriebe mit Schaltwegverkürzung oder ein 7-Gang-Automatikgetriebe mit Schaltwippen zur Auswahl. Das Automatikgetriebe kommt allerdings ein wenig später auf den Markt. Das Schaltgetriebe schaltet im Vergleich zum Serien-Focus um 7 Prozent schneller.

Auch erhältlich für Benziner mit Schaltgetriebe und Performance-Paket ist eine automatische Drehzahl-Anpassung (Zwischengas). Sie gibt einen gezielten Gasstöße zwischen Gangwechseln und passt somit die Drehzahl an, um Schaltvorgänge zu beschleunigen und die Reibung zu minimieren.

Die Bremsen sind größer dimensioniert: ein Durchmesser von 330 mm und ein Querschnitt von 27 mm packen das Fahrzeug beim Bremsvorgang ordentlich an. Verstärkt wird dies durch einen elektronischen Bremskraftverstärker (EBB – Electric Brake Booster), der alle Fahrzeugwerte optimal aufnimmt, um mein perfektes Bremsergebnis, abhängig vom Fahrmodus zu erzielen.

Die im ST typischen Anzeigen für Ladedruck, Öldruck und Öltemperatur sind nun in den 4,2 Zoll großen TFT-Bordcomputer gewichen.

Ein elektronischer Motorsound-Verstärker hebt den Motorklang im Innenraum nochmals, ebenfalls abhängig vom Fahrmodus, an. Finde ich persönlich gar nicht gut, vielleicht kann man das abschalten.

Exterieur

Der Focus ST kommt in schicken 18 Zoll dunkelsilber oder mit 19 Zoll Rädern mit Premium-Lackierung. Als Bereifung erhalten wir die Michelin Pilot Sport 4S.

Farblich können Kunden zwischen dem klassischen Ford Performance-Blau und Tropical Orange wählen. Auch Frost-Weiß, Magnetic-Grau, Race-Rot, Ruby-Rot und Irdium-Schwarz sind verfügbar.

An den Karosserieteilen ist natürlich auch erkennbar, dass es sich um einen ST handelt.

Interieur und Assistanzsysteme

Auch zahlreiche Assistenzsysteme kommen zum Einsatz:

  • Stau-Assistent mit Stop&Go-Funktion
  • kamerabasiertes Kurvenlicht in Kombination mit Verkehrsschild-Erkennung und blendfreiem Licht
  • Park-Assistent-Plus mit Ein- und Ausparkfunktion und teilautomatisierter Fahrzeugführung, womit auch Steuerung des Gas- und Bremspedals sowie Gangwahl übernommen werden
  • HeadUp-Display
  • Ausweich-Assistent, der in Gefahrensituationen dabei unterstützt, Hindernissen auf der Fahrbahn auszuweichen und Kollisionen zu vermeiden

Das beliebte Infotainmentsystem “Ford SYNC 3” ist ebenfalls dabei und wird über einen 8 Zoll großen Touchscreen bedient (Bildschirmdiagonale 20,3 Zentimeter). Ohne Zusatzkosten (nicht selbstverständlich) ist auch Apple CarPlay 1 und Android Auto 1 mit dabei.

Fazit

Für ein Auto in der Kompaktklasse sind ziemlich viele Spielereien mit an Bord. Das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis bei Ford werden sicher auch dazu beitragen, dass der Focus ST bezahlbar bleibt und viel Fahrspaß bietet. Preise hat Ford noch nicht genannt, diese werden “zeitnah” bekanntgegeben.

Für wen soll der ST sein? Gute Frage. Ich denke er ist geeignet für Familienväter/-mütter, die gern mal sportlich fahren möchten, aber ein sicheres Fahrzeug für die Familie haben möchten.

Zur Zeit überlegt man sich ja 3 Mal, ob man einen Benziner oder einen Diesel kauft. Die neue Abgasnorm wird bereits erfüllt. Ein Sprecher von Ford: “Die Benziner- und Diesel-Variante des neuen Ford Focus St sind gleichermaßen charismatisch, besitzen aber ganz eigene Charaktere. Ihr kerniger Motorsound unter streicht die Persönlichkeit des ST und macht einen wesentlichen Teil des emotionalen Fahrerlebnisses aus.”

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Galerie

Quelle: Ford Media

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