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Auto verkaufen Gebrauchtwagen

Kann das weg? Gebrauchtwagen

| 5. August 2019

In Deutschland Rollen sehr viele Fahrzeuge über den Asphalt, die den Zenit eigentlich schon überschritten haben. Dennoch ist eine Vielzahl von ihnen gut gepflegt und gewartet. So machen sich Hobbybastler und Handwerker oft selbst daran, das gute Stück fahrtüchtig zu halten. Entweder sie suchen dafür eine kleine Werkstatt auf oder legen selber Hand an. So bekommt man zum Beispiel hervorragende originale Getriebe von Autoverwertern oder kann sich von Freunden helfen lassen. Denn letztendlich geht es immer darum, ob der TÜV die Plakette aufgrund von erheblichen Mängeln verweigert, oder das Fahrzeug weiter genutzt werden kann. Doch was tut man mit einem Wagen, der nur noch 1.000 bis 2.000 Euro als Wert ausweist? Um der Antwort auf die Spur zu kommen, lohnt es sich, sich selbst einige Fragen zu beantworten.

Bis zum TÜV

Viele Menschen in der Bundesrepublik stehen bei der Hauptuntersuchung vor finanziellen Hürden, wenn die Werkstatt bei dem Vorabcheck oder aber der TÜV selbst Mängel feststellt, die schwerwiegend sind. Zum einen reißen diese meistens ein großes Loch in das Gesparte und zum anderen sind sie ebenso ein erhebliches Risiko für die Verkehrssicherheit. So kosten zum Beispiel die Schwellerbleche eines 190 E mit Baujahr 1984 bis 1991, wenn diese durchgerostet sind, schnell einmal 500 bis 1.000 Euro in einer Werkstatt. Hinzukommt, das für den Mercedes, je nach Ausführung, noch Schweißarbeiten oder eine Lackierung anfallen.

Doch lohnt sich die Investition in solch einen alten Wagen?

Wer sich dabei die Informationen aus einer einschlägigen Datenbank einholt, wird schnell feststellen, dass die hier genannten Mercedes Modelle von 1.000 bis zu 9.000 Euro gehandelt werden. Klar, dass sich im oberen Preissegment Fahrzeuge finden, die kaum auf der Straße waren, sondern viel mehr als Sammlerstücke galten. Dennoch stellt sich die Frage, ob man den eigenen 190 E nicht gegen einen anderen ersetzt.

In diesem Fall gilt es grundsätzlich davon abzuraten. Denn egal um welches Problem es sich handelt – besser wäre, das eigene Fahrzeug zu reparieren. Schließlich kennt man als Fahrer oder Fahrerin den Wagen selbst am besten und kann eine Investition in diesem Bereich viel besser einordnen.

Als Gegenargument hört man nicht selten, dass etwas Neues doch dann besser sei. Jedoch kostet ein neuwertiger Ersatz leicht über 30.000 Euro – von denen auch eine Menge Reparaturen bezahlt werden könnten. Und selbst wenn die neuen Autos über deutlich mehr Sicherheit und eine verbesserte Ausstattung verfügen, kann es sich schlicht nicht jeder leisten. Ein Gebrauchter klingt als Alternative zwar interessant, schützt aber auch nicht vor neuerlichen Reparaturen. So kann ein jüngerer Gebrauchtwagen ebenfalls schnell stillstehen. Wird das Fahrzeug dann noch privat über das Internet oder die Kleinanzeigen gekauft, besteht nicht einmal eine Garantie.

Einen Wagen, der also selbst nur noch 1.000 Euro oder wenig mehr Wert ist, durch einen „gleichwertigen“ zu ersetzten, ist reines Glücksspiel. Denn auch dieser kann sich als Kostenfalle erweisen, da es reine Spekulation ist, dass dieser weniger Reparaturen benötigen wird. Zudem sind die Rechnungen und die Fahrzeug Historie bei solchen Fahrzeugen meist lückenhaft. Einen Unterschied macht es in diesem Kontext jedoch, wenn man Kfz-Mechaniker ist oder aber in Lage, das Auto selbst zu reparieren. Allen anderen ist ansonsten davon abzuraten.

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